Samstag, 29. Juli 2017

Rezension: Big Rock - Sieben Tage gehörst du mir

Big Rock - Sieben Tage gehörst du mir von Lauren Blakely, erschienen bei Mira Taschenbuch, EBook, 304 Seiten, 8,99€

Worum geht's?
"Die Frauen denken, ich bin ein arrogantes Arschloch und ein unverbesserlicher Playboy. Und das war ich auch. Bis eine Woche mein Leben für immer veränderte … Meiner Familie zuliebe soll ich mich eine Weile zusammenreißen: Keine Sexskandale mehr! Und als perfekter braver Sohn brauche ich eine Schein-Verlobte für sieben Tage. Was läge da näher als meine beste Freundin Charlotte zu fragen? Mit so einer scharfen Frau fällt es mir nicht schwer, den verliebten Softie zu mimen. Leider kann ich seit wir im Bett gelandet an nichts anderes mehr denken als an ihren heißen Körper. Charlotte spielt ihre Rolle als meine Zukünftige perfekt – doch bei mir ist es längst viel mehr als ein Spiel …"

Warum hab ich es gelesen?
Vor allen Dingen das Cover hat mein Interesse geweckt. Schön und schlicht sticht es in der Masse der knutschenden Pärchen in diesem Genre hervor. Noch dazu wird die Handlung anscheinend aus männlicher Sicht erzählt - das ist doch mal was Neues.

Wie war's?
Spencer Holiday ist ein arroganter, überheblicher, aber auch charismatischer Charakter. Dies wird im Prolog mehr als deutlich, da er sich komplett mit den Vorzügen seiner Genitalien befasst. Spencers Leben entspricht einem Traum: Jung, gut betucht und erfolgreich, pflegt er eine liebevolle Verbindung mit seiner Familie und natürlich eine intensive, körperliche Beziehung zu diversen Frauen. Ja, Spencer ist der klassische Playboy, aber trotzdem fand ich ihn sympathisch. Seine Sicht der Dinge ist für uns Normalsterbliche zwar nicht immer nachvollziehbar, aber seine Herzlichkeit und sein Ehrgefühl werden doch in so einigen Szenen spürbar.
Die engste und längste Beziehung seines Lebens ist die zu seiner besten Freundin Charlotte. Deshalb nennt er auch ihren Namen, als er sich mit seiner großen Klappe in eine recht abstruse Situation manövriert: Um den Geschäftspartner seines Vaters zu beeindrucken und den Vertragsabschluss zu unterstützen, behauptet Spencer plötzlich, er sei verlobt - mit Charlotte. Diese ganze Geschichte war zwar in sich schlüssig, wirkte aber auf mich doch ziemlich konstruiert.
Charlotte stimmt also nach kurzem Zögern zu, sieben Tage lang Spencers Verlobte zu spielen. Die Beziehung der beiden fand ich von Anfang an einfach nur herrlich. Man spürt ihre jahrelange Freundschaft, die beiden wissen so viele Details voneinander und haben ihre ganz eigene Dynamik. Charlotte ist eine bezaubernde, starke Frau, die Spencer auf Augenhöhe begegnet, was diesem wirklich gut tut.
Zur weiteren Geschichte muss man gar nicht mehr viel sagen, da schon durch den Klappentext klar ist, worauf das Ganze hinaus läuft. Man beendet dieses Buch ohne große Überraschungen, da es sowieso nie wirklich in die Tiefe geht. Nichtsdestotrotz fühlte ich mich wirklich sehr gut unterhalten. Hervorheben möchte ich an dieser Stelle noch ganz klar den lockeren und angenehmen Schreibstil der Autorin, der es auch in den erotischen Szenen gelingt, die besondere Verbindung zwischen ihren Protagonisten hervorzuheben.


Was war besonders?
Das gesamte Buch ist aus Spencers Sicht verfasst, was ich so in diesem Genre noch überhaupt nicht kannte. Es war wirklich interessant, mal alles aus der männlichen Sichtweise zu erleben. Vor allem die Momente, in denen Spencer langsam klar wird, dass er mehr für seine beste Freundin empfindet, waren wirklich sehr schön geschrieben.

Reading Big Rock - Sieben Tage gehörst du mir makes me feel like...
...kurzweilige Unterhaltung mit interessantem Perspektivenwechsel. Für Zwischendurch definitiv zu empfehlen!

Mit herzlichem Dank an Netgallery.de und HarperCollins Company für das Rezensionsexemplar

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